RUI CHAFES
"Abschied" 19. November - 19. Dezember 2009 Rui Chafes neue
Ausstellung in der Galerie Karin Sachs heißt
„Abschied“. Sie zeigt verschiedene schwarze und graue Skulpturen aus
Eisen. Entgegen ihres Materials wirken sie leicht, „wie Haare im Wind“,
so der portugiesische Bildhauer. Sie vermitteln den Eindruck von
Beweglichkeit. Solche Täuschungen und Umkehrungen sind wesentliche
Aspekt in der Arbeit des Künstlers und Ausdruck existentieller
Fragen, die seine Kunst stellt.
Rui Chafes dunkle, glatte Gebilde erinnern in ihrer Form an Pflanzen oder menschliche Körperteile, Alltagsgegenstände genauso wie Symbole aus Märchen. Die Arbeiten bewegen sich zwischen Kriterien rationaler Ordnung einerseits und amorpher Beschaffenheit andererseits. Für den Künstler sind die Möglichkeiten von Form entscheidend, nicht die endgültige Gegenständlichkeit. Je nach Kontext, in dem die Arbeiten „hängen“ oder „auftauchen“, wecken sie im Betrachter neue Assoziationen. Manches hat unheimlichen Charakter, als wäre etwas, was hätte verborgen bleiben sollen, leise hervorgetreten. (Text: Ann-Katrin Harfensteller) Rui Chafes' new exhibition at the Karin Sachs Gallery is called "Abschied" ("Farewell"). On display are various grey and black sculptures made of iron. In contrast to the material they are made of, the pieces have a lightness about them, "like hair blowing in the wind," as the Portuguese sculptor himself says, and they give an impression of movement. Deception and reversal are an essential facet of the artist's work and are the expression of existential questions posed by his art. In shape, Rui Chafes' smooth, dark figures are reminiscent of plants or parts of the human body; of everyday objects and at the same time of symbols from fairytales. Depending on the context in which the works "hover" or "loom up" they trigger different, novel associations in the viewer's mind. Some of them have an eerie nature, as if something which should have been kept hidden has been allowed to escape. (Words: Ann-Katrin Harfensteller) |
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